South Beach Diät – Abnehmen nach dem American Way of Life
Die South Beach Diät, hierzulande oft mit der Glyx-Diät gleichgesetzt, erfreut sich aufgrund seiner einfachen Handhabung einer großen Beliebtheit.
Als Weiterentwicklung aus der Atkins Diät hat sich die South Beach Diät vor allem durch ihre gesundheitsbewusste Einstellung hervorgetan. Im Mittelpunkt stehen hier weder Kalorien- noch Fetttabellen sondern vielmehr die Auswirkung von Kohlenhydraten auf den körpereignen Blutzuckerspiegel. Dieser ist in erster Linie für unsere Gelüste und Heißhungerattacken zuständig.
Eine zu hohe Glukosezufuhr sorgt für einen raschen Anstieg des Blutzuckers. Ist dieses jedoch abgebaut, fällt der Zuckerspiegel, genauso rasant wie er gestiegen ist, in den Keller. Der Körper schreit förmlich nach weiterer Versorgung. Gemäß unseren Bedürfnissen tun wir natürlich alles, um diese zu befriedigen.
Ohne dauerhaften Verzicht kann die Diät zunächst einen Gewichtsverlust mit sich bringen. Der Fokus liegt lediglich auf dem Glykämischen Index eines Lebensmittels. Internet sei Dank, ist dieser Index für jeden Interessierten jederzeit zugänglich. Je niedriger der Glykämische Index eines Nahrungsmittels, umso besser wirkt sich dieses auf das Ergebnis der Diät aus.
Die Unterteilung in “gute” und “schlechte” Kohlenhydrate wirft ein völlig neues Bild auf die bisherigen Essgewohnheiten. Plötzlich sind Nudeln, Reis oder Kartoffeln gar nicht mehr so vorteilhaft für die Figur. Stattdessen dürfen Vollkornprodukte, Obst und Gemüse in vollem Maße genossen werden.
Der South Beach Diät liegt eine Unterteilung in drei Phasen zu Grunde. Die erste Phase gestattet nur eine sehr geringe Zufuhr an Kohlenhydraten, dass heißt nur Nahrungsmittel mit einem niedrigen Glyx-Index. Da das Essverhalten komplett auf den Kopf gestellt wird, sollte diese Phase nicht länger als 14 Tage praktiziert werden – dem Körper zu liebe.
Der Umstieg in die zweite Phase lockert das Diätvorhaben ein wenig auf, geht dennoch mit einer Belastung für den Körper einher. Die Kohlenhydratzufuhr wird langsam wieder erhöht und zwar so lange, bis das Zielgewicht erreicht ist.
Die dritte und durchaus entspannte Phase unterscheidet die South Beach Diät von so manchen scheinbaren Wunderdiäten. Der Fokus liegt hier auf der Erhaltung des Wunschgewichtet. Verzicht wird in keiner Weise geübt, denn auch Lebensmittel mit einem hohen Glyx-Index sind erlaubt, wobei die Quantität hier ausschlaggebend ist.
Bei konsequenter Einhaltung der dritten Phase kann der gefürchtete Jojo-Effekt praktisch in seine Schranken verwiesen werden.
Ernährungswissenschaftler raten allerdings dazu, die Phasen 1 und 2 komplett zu streichen und somit gleich in Phase 3 einzusteigen. Der Körper gewöhnt sich auf diese Weise zwar nur langsam an die Ernährungsumstellung, ist im Gegenzug sicher auch dankbar für die entgangenen Strapazen der ersten Phase.
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